Am 19. November 2018 fand in der Burse zur Tulpe der Martin-Luther-Universität in Halle das Symposium der Gesundheitswirschaft in Sachsen-Anhalt statt.

Das Symposium wurde organisiert und durchgeführt vom Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik Sachsen-Anhalt (Med-Tech) und dem Kernteam von TDG und versammelte über 40 Teilnehmer zum Thema “Digitalisierung im Gesundheitswesen” mit spannenden Vorträgen und einem intensiven Erfahrungsaustausch.

Programm:

Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Ihr Einsatz gewinnt auch im Gesundheitswesen mit seinen mehr als fünf Millionen Beschäftigten zunehmend an Bedeutung.

Digitale Technologien können uns helfen, die Herausforderungen, vor denen fast alle Gesundheitssysteme der Industrienationen stehen – immer mehr ältere und chronisch kranke Menschen sind zu behandeln, teure medizinische Innovationen zu bezahlen, strukturschwache ländliche Gebiete medizinisch zu versorgen – zu lösen. Sie ermöglichen eine bessere und effizientere Versorgung und einen breiteren Zugang zu medizinischer Expertise insbesondere auch in ländlichen Regionen. Auch neue Formen einer besseren Betreuung der Patienten im häuslichen Umfeld können realisiert werden.

Damit die Chancen von Telematik und Telemedizin für die Gesundheitsversorgung besser genutzt werden können, bedarf es der Diskussion vor uns liegender Herausforderungen ebenso wie der Bündelung der Kräfte aller Lösungsgeber, um diese zu meistern. Im Dialog zwischen Anwendern, Wissenschaftler und Unternehmen wollen wir das regionale Bündnis stärken, um neue auf Digitalisierung beruhende, versorgungsrelevante Produkte und Dienstleistungen zu erforschen und entwickeln.

Unter dem breiten Themenfeld „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ bot das Symposium hoch interessante Beiträge u.a. zu folgenden Themen und Projekten:

– Translationsregion digitalisierte Gesundheitsversorgung (TDG) (WIR-Projekt des Uniklinikums Halle)
– Selbstbestimmtes Altern in Sachsen-Anhalt (Forschungsverbund „Autonomie im Alter“)
– Zukunftstrends der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Darüber hinaus freuten sich die Teilnehmer und Veranstalter über Staatssekretär Thomas Wünsch (SPD) und Tino Sorge (MdB, CDU) sowie über Prof. Lothar Abicht (Halle), Mario Fraiss (Graz) und Tobias Gantner (Köln) als Technologie-Enthusiasten und kritische Denker.