ADAPP

ADApp ermöglicht eine schnelle, zuverlässige, kontaktlose und flächendeckende Medikamentenversorgung der Bevölkerung. Dazu wird eine Apotheken-App entwickelt, die den Fokus auf die Medikamentenlieferung per Drohne legt. 

PROJEKTPARTNER/TEAM

Apotheke am Bauhaus in Dessau
Martin Grünthal

Brain-SCC
Sirko Scheffler
www.brain-scc.de

DiAvEN
Tim Fischer
www.diaven.de

Hochschule Anhalt
Prof. Dr. Markus Holz
www.hs-anhalt.de

AG Versorgungsforschung | Department für Innere Medizin, Universitätsmedizin Halle (Saale)
Dr. Franziska Stephan & Prof. Dr. Patrick Jahn

PROJEKTINFORMATIONEN

Laufzeit 02/2021 – 02/2023
Vorhabenskosten 672.000 Euro

LINK ZUR PROJEKTWEBSITE
www.adapp.de

WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT
– Pressemeldung zum Projektstart

Wissenschaft zum Anfassen – so lautet das Credo im Apotheken-Drohnen-Projekt (kurz: ADApp). Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Apotheken-Drohnen-App und Einbindung eines Drohnenflugsystems. Neben pflegerischen Einrichtungen stehen mobilitätseingeschränkte bzw. in ländlichen Regionen zu Hause lebende Menschen im Zentrum, für die die Gesundheitsversorgung während der Pandemie-Situation nur eingeschränkt möglich ist bzw. in Zukunft sein wird. Der wissenschaftliche Fokus des Projekts liegt auf der Evaluation der Nutzerakzeptanz der Technologie. Damit eine bedarfsorientierte Versorgungssicherung zu mehr Autonomie und Lebensqualität gewährleistet werden kann, werden die Nutzer:innen von Anfang an eng in das Projekt eingebunden, d.h. von der Konzeption über Demonstratoren bis hin zu ersten Testflügen.

„Die Entwicklung geht zum E-Rezept. Für mich als Apotheker heißt das, meine Arbeitswelt daran anzupassen. Ich halte es daher für sehr sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken zu machen. Das E-Rezept ist nur der Anfang eines digitalen Prozesses, mit dem durch Ergänzung der Zustellmöglichkeit per Drohne kontaktlose Versorgung der Menschen möglich sein wird. Gerade in Pandemie-Zeiten oder aus anderen Gründen, die es erforderlich machen, kann die Digitalisierung hier gute Dienste leisten.“
Martin Grünthal, Apotheke am Bauhaus in Dessau

Für den logistisch-wissenschaftlichen Part ist die Hochschule Anhalt als Partner dabei. „Mit dem Studiengang Logistik- und Luftverkehrsmanagement und unserer Forschung in diesen Bereichen können wir wertvolle Erfahrungswerte zum Projekt ADApp beitragen, die insbesondere auch den Transport von dringend benötigten Gütern per Drohne betreffen“, so Prof. Dr. Markus Holz.

„Mit der Einführung der neuen EU-Drohnenverordnung gibt es erstmals seit diesem Jahr die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Drohnen auch außerhalb der Sicht des Piloten. Im Rahmen des Projekts werden wir einerseits unsere Labfly für den Transport von Medikamenten anpassen und das luftrechtliche Betriebskonzept für ADApp beisteuern“, ergänzt Tim Fischer, Geschäftsführer der Firma DiAvEn, die für die Entwicklung/Anpassung der Drohne verantwortlich sind.

„Entscheidend ist: Es geht hier um sensible, schützenswerte Daten. Hinzukommt, dass dafür gesorgt werden muss, dass das Medikament sicher und zielgenau bei der Person ankommt, für die es bestimmt ist. Die Apotheken-Drohnen-App, die wir entwickeln, muss also viele Anforderungen erfüllen, inklusive diverser Schnittstellen für die Kommunikation zwischen Anwender, Empfänger und Drohne.“
Sirko Scheffler, Geschäftsführer Brain SCC

„Entscheidend ist, dass die Drohne als neue Transportmöglichkeit in den Versorgungsprozess unter Beteiligung aller Nutzergruppen integriert wird. Auf dieser Basis werden Mehrwerte klar und entsteht Akzeptanz. Das Projekt ADApp setzt hier neue Maßstäbe.“ Prof. Dr. Patrick Jahn, Leiter der AG Versorgungsforschung und verantwortlich für die partizipative Entwicklung und Definition der Nutzeranforderungen.

GALERIE

Dr. Franziska Stephan
Prof. Dr. Markus Holz, HS Anhalt
Prof. Dr. Patrick Jahn

Probleme in der Pflege heute – Lösungen für morgen 

Herausforderungen und Ideen aus dem Alltag von Pflegekräften

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Sie arbeiten in der Pflege? Geht es um die Gegenwart in ihrer Branche, kennen Sie die täglichen Herausforderungen am besten. Denken Sie an die Zukunft, wissen Sie genau, was Sie anders oder besser machen würden? Sprechen wir darüber! 

Wir möchten Ihren und den Alltag von Pflegebedürftigen durch den Einsatz und die Entwicklung innovativer Lösungen verbessern. In diesem Mitmach-Format geht um den Austausch mit Ihnen, denn Sie sind der Experte/die Expertin. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie Probleme mit bereits vorhandenen Innovationen gelöst werden können. Oder welche Lösungen es in Zukunft braucht, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern.  

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige.

Pflege-Innovationen in die Praxis integrieren – aber wie?

Austausch-Format für Entscheider*innen in der Pflegewirtschaft 

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 5 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen im Bereich der Pflegewirtschaft sind bereits vorhanden. Durch TDG-Projekte kommen neue dazu. Neben den Anwender:innen und Betroffenen, für die diese Lösungen entwickelt werden, benötigt es Entscheider:innen im Bereich Pflege und Gesundheit. 

Sie sind Leiter:in einer Pflegeeinrichtung oder Pflegedienstleister? Sie haben auf kommunaler Ebene Verantwortung für die Daseinsvorsorge im Gesundheitswesen? Sie möchten neue Lösungen in ihrer Einrichtung integrieren oder neue Ideen mitentwickeln und Pflege künftig erleichtern? Dann ist dieses Mitmach-Format genau das Richtige für Sie. 

Wir stellen Ihnen aktuelle Innovationen vor. Erklären Ihnen, wie Innovationen entstehen und diskutieren mit Ihnen, wie Innovationen in die Praxis und damit in den Alltag von Millionen von Betroffenen überführt werden können. Lassen Sie sich von uns informieren und inspirieren. 

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen Sie bedarfsorientiert an Sie an.

Emotions-Roboter, schlaue Spiegel & Co. 

Digitale Innovationen kennenlernen und diskutieren

Datum: Individuell vereinbar 

Dauer: 60 Minuten  

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen in der Pflege sollen alltägliche Abläufe unterstützen und das Leben von Pflegebedürftigen sowie von Pflegenden vereinfachen und verbessern. Bereits heute gibt es zahlreiche Lösungen, die zu mehr Mobilität und Selbstversorgung führen. Zudem können kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie das Alltagsleben mit sozialen Kontakten durch Innovationen aufrechterhalten bleiben.  

In unserem Mitmach-Format geben wir Ihnen Einblicke in bereits bestehende Innovationen und erklären, wie Sie diese in Ihren Alltag integrieren können. Lassen Sie sich überraschen, was es neben Emotions-Robotern, digitalen Tablettenspendern, intelligenten Spiegeln oder elektrischen Rollatoren heute schon gibt. 

Wir führen Sie (vorerst) digital an diese Innovationen heran und diskutieren mit Ihnen über Stärken, Schwächen und die Alltagstauglichkeit.   

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige