REHATRANSHOME

Entwicklung und Pilotierung eines Smarten Wohnraumassessments zur Verbesserung der teilhabeorientierten Überleitung aus der Rehabilitation nach Hause – RehaTransHome.

PROJEKTPARTNER/TEAM

codemacher UG
Marcel Deutschel
www.codemacher.de

Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (IGPW), Medizinische Fakultät
Dr. Susanne Saal
www.uk-halle.de

PROJEKTINFORMATIONEN

Laufzeit 09/2020 – 04/2022
Vorhabenskosten 86.000 Euro

Patienten:innen die zum Beispiel einen Schlaganfall erlitten haben, leiden längerfristig unter Funktionsstörungen, die das selbstständige Leben zu Hause einschränken. Daher werden diese im Rahmen der Rehabilitation gezielt auf die Rückkehr in das eigene Wohnumfeld vorbereitet. Dafür steht dem Therapeuten ein 30-minütiger Hausbesuch zur Verfügung, um den Wohnraum einzuschätzen, Stolperfallen zu erkennen oder geeignete Hilfsmittel planen zu können. In der Realität findet dieser Hausbesuch aber selten statt.

„Die Wohnraumeinschätzung beschränkt sich daher oft auf ein Patienteninterview zu wenigen ausgewählten Aspekten. Es werden kaum Details besprochen. Das führt zu einer Fehlversorgung mit Hilfsmitteln und zu einer zeitlichen Verzögerung bei wohnraumanpassenden Maßnahmen. Das schränkt die Unabhängigkeit der Patienten unnötig ein. Daher bringen wir mit RehaTransHome den Wohnraum in die Klinik“. Dr. Susanne Saal vom Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle.

Gelingen soll das durch eine virtuelle Begehung der Wohnung der Patient:innen. Ziel ist es, den Patienten:innen und Therapeut:innen während der Rehabilitationsphase einen bestmöglichen Überblick über die Anforderungen des häuslichen Wohnumfelds zu geben. Dadurch können Maßnahmen und Übungen gezielt auf die Anforderungen zu Hause abgestimmt werden. Zudem können Geräte wie Lifte oder Rollstühle und weitere unterstützende Hilfsmittel gemeinsam mit den Patient:innen passgenau geplant werden. Neben der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes ist ein wesentlicher Bestandteil die technische Umsetzung und Entwicklung einer Virtual-Reality-Anwendung.

„Wir wollen vor allem eine Lösung entwickeln, die einfach verwendet werden kann und die technischen Barrieren so gering wie möglich hält. Ich möchte den Einsatz von VR mitprägen und für sinnvolle, alltägliche Anforderungen nutzbar machen. Das wir dadurch Patienten:innen zu mehr Lebensqualität verhelfen können, ist zusätzliche Motivation für mich und mein Team.“ Marcel Deutschel, codemacher UG

Für die Umsetzung des Projektes haben die beiden Partner codemacher und IGPW 18 Monate Zeit. Das Jahr 2021 soll dafür genutzt werden, um die technologische Basis zu schaffen. Danach steht vor allem der Einsatz der Lösung in der Praxis im Vordergrund. Mit einer Rehaklinik in Bad Kösen konnte dafür bereits ein Praxispartner gewonnen werden.

GALERIE

Probleme in der Pflege heute – Lösungen für morgen 

Herausforderungen und Ideen aus dem Alltag von Pflegekräften

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Sie arbeiten in der Pflege? Geht es um die Gegenwart in ihrer Branche, kennen Sie die täglichen Herausforderungen am besten. Denken Sie an die Zukunft, wissen Sie genau, was Sie anders oder besser machen würden? Sprechen wir darüber! 

Wir möchten Ihren und den Alltag von Pflegebedürftigen durch den Einsatz und die Entwicklung innovativer Lösungen verbessern. In diesem Mitmach-Format geht um den Austausch mit Ihnen, denn Sie sind der Experte/die Expertin. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie Probleme mit bereits vorhandenen Innovationen gelöst werden können. Oder welche Lösungen es in Zukunft braucht, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern.  

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige.

Pflege-Innovationen in die Praxis integrieren – aber wie?

Austausch-Format für Entscheider*innen in der Pflegewirtschaft 

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 5 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen im Bereich der Pflegewirtschaft sind bereits vorhanden. Durch TDG-Projekte kommen neue dazu. Neben den Anwender:innen und Betroffenen, für die diese Lösungen entwickelt werden, benötigt es Entscheider:innen im Bereich Pflege und Gesundheit. 

Sie sind Leiter:in einer Pflegeeinrichtung oder Pflegedienstleister? Sie haben auf kommunaler Ebene Verantwortung für die Daseinsvorsorge im Gesundheitswesen? Sie möchten neue Lösungen in ihrer Einrichtung integrieren oder neue Ideen mitentwickeln und Pflege künftig erleichtern? Dann ist dieses Mitmach-Format genau das Richtige für Sie. 

Wir stellen Ihnen aktuelle Innovationen vor. Erklären Ihnen, wie Innovationen entstehen und diskutieren mit Ihnen, wie Innovationen in die Praxis und damit in den Alltag von Millionen von Betroffenen überführt werden können. Lassen Sie sich von uns informieren und inspirieren. 

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen Sie bedarfsorientiert an Sie an.

Emotions-Roboter, schlaue Spiegel & Co. 

Digitale Innovationen kennenlernen und diskutieren

Datum: Individuell vereinbar 

Dauer: 60 Minuten  

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen in der Pflege sollen alltägliche Abläufe unterstützen und das Leben von Pflegebedürftigen sowie von Pflegenden vereinfachen und verbessern. Bereits heute gibt es zahlreiche Lösungen, die zu mehr Mobilität und Selbstversorgung führen. Zudem können kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie das Alltagsleben mit sozialen Kontakten durch Innovationen aufrechterhalten bleiben.  

In unserem Mitmach-Format geben wir Ihnen Einblicke in bereits bestehende Innovationen und erklären, wie Sie diese in Ihren Alltag integrieren können. Lassen Sie sich überraschen, was es neben Emotions-Robotern, digitalen Tablettenspendern, intelligenten Spiegeln oder elektrischen Rollatoren heute schon gibt. 

Wir führen Sie (vorerst) digital an diese Innovationen heran und diskutieren mit Ihnen über Stärken, Schwächen und die Alltagstauglichkeit.   

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige