APHA DIGITAL

Entwicklung einer digitalen, dezentralen sprachtherapeutischen Versorgung

PROJEKTPARTNER/TEAM

Philosophische Fakultät II, MLU, Institut für Medien-, Musik- und Sprechwissenschaften, Abt. Sprechwissenschaft und Phonetik
Prof. Dr. Susanne Voigt-Zimmermann
Dr. Judith Pitschmann
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Technische Hochschule Wildau, Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht
Prof. Dr. Matthias Walther
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Swinging Lama Productions UG
Sebastian Büttner, Michael Geidel
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PROJEKTINFORMATIONEN

Laufzeit 10/2021 – 09/2023
Vorhabenskosten 628.000 Euro

AphaDigital soll durch die Bereitstellung digitaler Therapie-Lösungen die sprach therapeutische Versorgung von Aphasie-Patient:innen unterstützen. Aphasie stellt im Bereich der Sprachtherapie das zentrale Störungsbild älterer Menschen dar. Da die Sprach- und Aphasietherapie unter einem extremen Fachkräftemangel leidet, soll diese Versorgungslücke durch ein digitales Therapie-Angebot erweitert werden.

„Mit dem Projekt aphaDigital setzen wir an dem Problem des Fachkräftemangels im Bereich Logopädie/Sprachtherapie und der mitunter prekären sprachtherapeutischen Versorgung, insbesondere älterer Menschen in ländlichen Regionen an. Durch die Entwicklung einer Avatar-unterstützten App für die Aphasietherapie soll diese Lücke geschlossen und der Zugang zur therapeutischen Versorgung ermöglicht werden“, so Prof. Dr. Susanne Voigt-Zimmermann.

Betroffene Aphasie-Patient:innen sind in ihren Kommunikationsmöglichkeiten bei der Sprachproduktion (Sprechen und Schreiben) und Sprachrezeption (Verstehen und Lesen) zum Teil empfindlich eingeschränkt. Eine hochfrequente Übungsbehandlung ist nachgewiesenermaßen essenziell für den Therapieerfolg und fördert die kommunikative Teilhabe der Patient:innen.

Mithilfe der App (aphaTRIA) werden die Patient:innen frühzeitig an das digitale Setting herangeführt, um das tele-therapeutische Arbeiten anzubahnen und Hemmnisse in Bezug auf Technikeinsatz abzubauen. Durch die Tele-Sprachtherapie können Fahrtwege gespart und Arbeitszeiten effektiver genutzt werden. Für mobilitätseingeschränkte Patient:innen wird der Zugang zur Sprachtherapie ermöglicht – dies bedeutet Autonomieerhalt. Die Gewährleistung einer sprachtherapeutischen Versorgung durch wissenschaftlich fundierte Digitalisierungskonzepte ist in höchstem Maße teilhabeförderlich für die Patient:innen sowie effizienzsteigernd und existenzsichernd für die Therapeut:innen.

GALERIE

Prof. Dr. Susanne Voigt-Zimmermann, Dr. Judith Pietschmann

Probleme in der Pflege heute – Lösungen für morgen 

Herausforderungen und Ideen aus dem Alltag von Pflegekräften

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Sie arbeiten in der Pflege? Geht es um die Gegenwart in ihrer Branche, kennen Sie die täglichen Herausforderungen am besten. Denken Sie an die Zukunft, wissen Sie genau, was Sie anders oder besser machen würden? Sprechen wir darüber! 

Wir möchten Ihren und den Alltag von Pflegebedürftigen durch den Einsatz und die Entwicklung innovativer Lösungen verbessern. In diesem Mitmach-Format geht um den Austausch mit Ihnen, denn Sie sind der Experte/die Expertin. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie Probleme mit bereits vorhandenen Innovationen gelöst werden können. Oder welche Lösungen es in Zukunft braucht, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern.  

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige.

Pflege-Innovationen in die Praxis integrieren – aber wie?

Austausch-Format für Entscheider*innen in der Pflegewirtschaft 

Datum: Individuell vereinbar  

Dauer: 60 Minuten 

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 5 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen im Bereich der Pflegewirtschaft sind bereits vorhanden. Durch TDG-Projekte kommen neue dazu. Neben den Anwender:innen und Betroffenen, für die diese Lösungen entwickelt werden, benötigt es Entscheider:innen im Bereich Pflege und Gesundheit. 

Sie sind Leiter:in einer Pflegeeinrichtung oder Pflegedienstleister? Sie haben auf kommunaler Ebene Verantwortung für die Daseinsvorsorge im Gesundheitswesen? Sie möchten neue Lösungen in ihrer Einrichtung integrieren oder neue Ideen mitentwickeln und Pflege künftig erleichtern? Dann ist dieses Mitmach-Format genau das Richtige für Sie. 

Wir stellen Ihnen aktuelle Innovationen vor. Erklären Ihnen, wie Innovationen entstehen und diskutieren mit Ihnen, wie Innovationen in die Praxis und damit in den Alltag von Millionen von Betroffenen überführt werden können. Lassen Sie sich von uns informieren und inspirieren. 

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen Sie bedarfsorientiert an Sie an.

Emotions-Roboter, schlaue Spiegel & Co. 

Digitale Innovationen kennenlernen und diskutieren

Datum: Individuell vereinbar 

Dauer: 60 Minuten  

Ort: (vorerst) digital 

Kosten: kostenlos 

Teilnehmeranzahl: max. 10 Personen

Referent:in: Mitarbeiter:in TDG Bündnismanagement

Innovationen in der Pflege sollen alltägliche Abläufe unterstützen und das Leben von Pflegebedürftigen sowie von Pflegenden vereinfachen und verbessern. Bereits heute gibt es zahlreiche Lösungen, die zu mehr Mobilität und Selbstversorgung führen. Zudem können kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie das Alltagsleben mit sozialen Kontakten durch Innovationen aufrechterhalten bleiben.  

In unserem Mitmach-Format geben wir Ihnen Einblicke in bereits bestehende Innovationen und erklären, wie Sie diese in Ihren Alltag integrieren können. Lassen Sie sich überraschen, was es neben Emotions-Robotern, digitalen Tablettenspendern, intelligenten Spiegeln oder elektrischen Rollatoren heute schon gibt. 

Wir führen Sie (vorerst) digital an diese Innovationen heran und diskutieren mit Ihnen über Stärken, Schwächen und die Alltagstauglichkeit.   

Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir gestalten unsere Mitmach-Formate individuell und passen sie bedarfsorientiert an Sie an. 

Für wen? Pflegefachkräfte, pflegende Angehörige, Interessierte, Pflegebedürftige